Mönchengladbach, DE

Historie

1888 Paul Heinrich Trützschler und Bruno Gey gründen die Firma Trützschler in Crimmitschau, Sachsen. Reißmaschinen und Krempelwölfe sind die ersten Produkte.
1913 Die Söhne Willi und Bruno Trützschler nehmen ihre Arbeit in der Firma auf.
1920 Karl Trützschler, der jüngste Sohn, tritt in das Unternehmen ein. Der Gründer, Paul Heinrich Trützschler, zieht sich zurück.
1948 Die Firma in Sachsen wird enteignet. 
Hans und Hermann Trützschler, die Söhne von Willi und Karl, gründen mit ihrem Partner Curt Müllges die Firma in Odenkirchen, heute ein Stadtteil von Mönchengladbach, neu.
1967 Die erste Trützschler-Karde verlässt das Werk.
Heute gilt Trützschler beim Bau von Hochleistungskarden als Weltmarktführer.
1969 In den USA wird die Firma American Truetzschler gegründet, Sitz des Unternehmens ist Charlotte.
1975 Trützschler gründet die Firma Trützschler Indústria e Comércio de Máquina Ltda in Curitiba, Brasilien.
1977 Trützschler gründet im Joint Venture mit indischen Partnern die Tochterfirma Trumac mit Sitz in Ahmedabad, Indien.
1991 Die heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Heinrich Trützschler und Dr.-Ing. Michael Schürenkrämer treten in die Geschäftsführung ein. Bereits 1984 bzw. 1986 nahmen sie ihre Arbeit bei Trützschler auf.
1992 Übernahme der Strecke von der Firma Zinser. Start der Kardenfertigung bei Trumac, Indien.
1994 Herman Trützschler (1924-2012) scheidet aus der Geschäftsleitung aus.
1996 Hans Trützschler (1927-2004) scheidet aus der Geschäftsleitung aus.
1997 Gründung der Niederlassung in Gaziantep, Türkei.
2001 Die Trützschler Textile Machinery (Shanghai) Co., Ltd in Shanghai, China, wird gegründet.
2003 Trützschler übernimmt die außeramerikanischen Aktivitäten des Garniturenspezialisten Hollingsworth und gründet die Firma TRÜTZSCHLER CARD CLOTHING (TCC), Neubulach, Deutschland. Auf der ITMA 2003 werden die Trützschler-Maschinen erstmalig im neuen Farbdesign präsentiert.
2005 TRÜTZSCHLER beteiligt sich an der ERKO GmbH. Die neue Firma Erko-Trützschler in Dülmen bietet Nonwovens-Maschinen von der Ballenöffnung bis zur Nadelmaschine an.
2006 Das 1848 gegründete ehemalige Familienunternehmen Fleissner wird Teil von TRÜTZSCHLER NONWOVENS. Das Produktprogramm besteht aus Maschinen und Anlagen für die Nonwovens- und Chemiefaser-Industrie.
2008 Dr. Dirk Burger (CEO) und Andreas Ebenhöh (CTO) nehmen ihre Tätigkeiten als Geschäftsführer auf. Sie unterstützen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Heinrich Trützschler und Dr.-Ing. Michael Schürenkrämer im operativen Bereich.
2009 Die restlichen Anteile an der Firma Erko Trützschler GmbH und die amerikanischen Assets von Hollingsworth werden übernommen. Für die Geschäftseinheit Nonwovens wird ein gemeinsames Verkaufsteam für das gesamte Produktprogramm gebildet.
2010 Fleissner und Erko Trützschler, die Nonwovens-Spezialisten innerhalb der Trützschler Gruppe, werden unter dem Namen TRÜTZSCHLER NONWOVENS neu strukturiert.
2011 Trützschler führt die Hochleistungskarde TC11 mit vergrößerter Arbeitsbreite von ca. 1,3 m in den Markt ein. Sie bietet die weltweit größte Kardierlänge und Kardierfläche für maximale Qualität und Wirtschaftlichkeit.
2012 TRÜTZSCHLER NONWOVENS übernimmt das Produktprogramm der Bastian Winter Technologies GmbH & Co. KG und bietet Wickler für Vlies, Folien und Composites an. Trützschler übernimmt das Know-how und die Mitarbeiter von SwissTex, Schweiz, und gründet die Firma Trützschler Switzerland AG. Das Produktprogramm besteht aus Maschinen zur Herstellung von BCF-Garnen sowie technischen Garnen. Toyota und Trützschler präsentieren erstmals ihre gemeinsam entwickelte Kämmmaschine auf der Shanghaitex, China.
2013 TRÜTZSCHLER NONWOVENS schließt eine Koorperationsvereinbarung mit dem deutschen Papiermaschinenhersteller Voith Paper über die Entwicklung und Vermarktung von schlüsselfertigen Anlagen für nassgelegte und wasserstrahlverfestigte Vliese. Ein bekanntes Produkt sind sogenannte "Flushable Wipes", sich in bewegtem Wasser selbstauflösende Vliese.
2015 Eintritt des zusätzlichen Geschäftsführers Dr. Ralf Napiwotzki (CFO).
2016 Rückzug aus dem Stapelfasergeschäft und den Carbonaktivitäten.